Große Zufriedenheit bei der Freiwilligen Feuerwehr Großwenkheim

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Die Freiwillige Feuerwehr Großwenkheim ist mit der aktuellen Situation sehr zufrieden, so der Tenor bei der Dienstversammlung im Sportheim. Dabei wurden Michael Geßner als Kommandant und Johannes Röß als Vereinsvorsitzender in ihren Führungsämtern bestätigt und einige Kameraden für langjährige Zugehörigkeit geehrt. Zur Dienstversammlung konnte Vorsitzender Johannes Röß 42 Floriansjünger begrüßen. Derzeit hat der Verein 56 Mitglieder, davon  13 jugendliche. In seinem Rückblick listete Röß die verschiedenen Aktivitäten und Veranstaltungen im Jahre 2016 auf.

Froh zeigte er sich, dass mit der Pflasterung des Platzes vor der Feuerwehrscheune „ein wichtiges Projekt“ abgeschlossen werden konnte. Zwei Kameraden kamen neu zum Verein. Die FFW beteiligte sich auch wieder an der Aktion Sternstunden und stellte den  Christbaum vor der Pfarrkirche auf. Röß dankte allen Kameraden und Vorstandsmitgliedern für die in den letzten sechs Jahren geleistete Arbeit. „Wir sind bestens aufgestellt“, freute sich Kommandant Michael Geßner über die gegenwärtige Situation der FFW Großwenkheim. Er verglich die Kameraden mit einer Fußballmannschaft. Die gesamte Mannschaft stehe zur Feuerwehr und zu ihren Trainern. Nach den Worten des Kommandanten legten im letzten Jahr 13 Kameraden die Leistungsprüfung ab, zwei die Prüfung als Atemschutzträger. Insgesamt 16 Einsätze listete Geßner auf, davon waren zwei Fehlalarme, zwei Brandeinsätze, drei Technische Hilfeleistungen und neun freiwillige Tätigkeiten, wie Verkehrsregelungen bei verschiedenen Anlässen. Geßner stellte das neue Mehrzweckfahrzeug vor, das von der Stadt Münnerstadt bestellt ist und im Frühjahr ausgeliefert wird. „Die Stadt hat für uns jederzeit ein offenes Ohr“, lobte der Kommandant die gute Zusammenarbeit. Für den verhinderten Atemschutzleiter Peter Ziegler verlas Johannes Röß den Bericht. Ihren Jahresbericht erstatteten außerdem Jugendwart Leo Pfennig und Kassier Uwe Ankenbrand. Von den 13 Jugendlichen, neun Mädchen und vier Jungen, wurden vier vom Kommandanten per Handschlag in den aktiven Dienst aufgenommen. Auf Antrag des Kassenprüfers Christoph Geßner wurde der Vorstand einstimmig entlastet. In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Helmut Blank besonders den verantwortlichen „Trainern“ Johannes Röß und Michael Geßner für die geleistete Arbeit. „In der Feuerwehr in Großwenkheim besteht eine große Harmonie“, sagte Blank. Das merke man vor allem auch am großen Zuspruch durch die Jugend. Grußworte sprachen erstmals bei einer Dienstversammlung in Großwenkheim der neue Kreisbrandinspektor Ronald Geis (Wollbach) und die Frauenbeauftragte Birgit Below (Wollbach), sowie Ortsreferent Georg Heymann, der die Feuerwehr als „tragende Gemeinschaft im Ort“ bezeichnete. Flott und problemlos wurden die anstehenden Neuwahlen durchgeführt. Alle Amtsträger wurden für sechs Jahre einstimmig gewählt, der Kommandant und der Vorsitzende laut Vorschrift im schriftlichen Verfahren, die weiteren Vorstandsmitglieder per Handzeichen. Kommandant ist Michael Geßner, Vereinsvorsitzender Johannes Röß, stellvertretender Vorsitzender Kai Schlembach (neu), Kassier Uwe Ankenbrand, Schriftführer Florian Dahinten. Für 40-jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurden Paul Mohr, Armin Mauer und Thomas Schmitt (verhindert) geehrt. Kommandant Michael Geßner wünscht sich einen Kameraden zur Mithilfe bei der Überprüfung der Geräte. Vorsitzender Johannes Röß wies noch auf verschiedene Termine hin.


Stehen an der Spitze der FFW Großwenkheim: Michael Geßner (links) und Johannes Röß.


Vier junge Frauen wurden von Kommandant Michael Geßner (rechts) in den aktiven Dienst aufgenommen. V.l.: Lisa Brandenburg, Christina Geßner, Paula Ziegler, Johanna Schmitt. Im Hintergrund Manuel Pfennig.